Gehaltsverhandlung: Ein schwieriges Thema

Gehaltsverhandlung

Wer möchte nicht mehr Geld verdienen? Doch dazu muss meistens erst einmal mit dem Vorgesetzten eine Gehaltsverhandlung initiiert werden. Und nicht nur nach einigen Jahren Betriebszugehörigkeit, sondern auch bereits während eines Einstellungsgespräches ist es von Vorteil, eine Gehaltsverhandlung richtig umzusetzen. Denn wer nicht danach fragt, verringert auch seine Chancen auf eine höhere Vergütung, doch wer sich zu oft nach mehr Geld erkundigt, könnte den Chef damit verärgern.

Gehaltsverhandlungen als Teil des Berufslebens

Für die meisten Vorgesetzten sind Gespräche über ein höheres Gehalt keine Überraschung, da sie ein fester Teil des heutigen Berufslebens sind. Wenn Sie also der Meinung sind, eine bessere Bezahlung zu verdienen, scheuen Sie sich nicht, Gehaltsverhandlungen einzuleiten. Dabei sollten Sie keine Angst haben, sondern selbstbewusst in das Gespräch gehen.

Gehaltsverhandlungen im Bewerbungsgespräch

Viele Bewerber stehen der Frage nach dem Gehalt zwiespältig gegenüber: Einerseits ist die Information über die Bezahlung ein wichtiges Entscheidungskriterium, andererseits weiß man meist nicht, wie man auf die Gehaltsfrage richtig reagieren soll. Generell sollte man darauf verzichten, das Thema Bezahlung zuerst zu erwähnen und stattdessen lieber darauf warten, dass der Interviewer die Frage ansteuert. Ratsam ist es hierbei auch, eine logisch begründete Gehaltsspanne parat zu haben, die auf die Markt- und Branchensituation, sowie auf die eigenen Erfahrungen und Qualifikationen abgestimmt ist. Hierbei kann man zur Recherche nicht nur das Internet heranziehen, sondern sich auch in seinem beruflichen und privaten Netzwerk erkunden, was Freunde, Kommilitonen und Bekannte in ähnlichen Berufen verdienen.

Das richtige Timing für Gehaltsverhandlungen

Arbeitet man schon eine gewisse Zeit für ein Unternehmen, so stellt sich manchmal die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt für Gehaltsverhandlungen. Besonders vielversprechend sind Zeiten mit guter Auftragslage, zum Beispiel wenn ein großer Kunde oder Auftrag gewonnen werden konnte. Wichtig hierbei: Vereinbaren Sie immer einen Termin, für Gehaltsverhandlungen sollten beide Parteien genügend Zeit zur Verfügung haben.

Wie gehe ich das Thema richtig an?

Vorbereitung ist das richtige Stichwort. Argumente, die verbuchte Erfolge, Stärken, Verantwortlichkeiten, Einnahmen, etc. betreffen, helfen dabei, den Vorgesetzten bei Gehaltsverhandlungen zu überzeugen. Idealerweise hebt man sich das stärkste Argument für den Schluss auf, da dieses am wahrscheinlichsten im Gedächtnis bleibt. Von Erpressungsversuchen sollten Sie sich zudem fern halten. Gehaltsverhandlungen sollten nicht die Beziehung zum Vorgesetzten gefährden, da man mit diesem immerhin später noch zusammenarbeiten will. Falls dem Vorgesetzten Budget-technisch tatsächlich die Hände gebunden sind, sollten Sie zudem für etwaige Alternativen zu monetären Leistungen offen sein: Weiterbildungen, ein Dienstwagen oder extra Urlaubstage sind hierfür einige Beispiele.

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