Cloud-Services: Tipps und Tricks

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Cloud-Services bieten dem Nutzer die Möglichkeit verschiedene Dienste, wie zum Beispiel E-Mail-Programme bis hin zu sehr komplexen Anwendungen wie Buchhaltungssoftware online zu nutzen, ohne die Programme auf dem Endgerät installiert zu haben. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Software as a Service. Dabei wird ein Programm in der Cloud auf einem Server ausgeführt und im Browser vom Benutzer gesteuert. Auf diese Weise ist man nicht mehr an einen festen Arbeitsplatz gebunden und spart sich aufwändiges Einrichten und Konfigurieren auf verschiedenen Geräten. Dabei können die Dateien ebenfalls in der Cloud gespeichert werden und sind somit überall verfügbar, wo Zugang zum Internet besteht. Hierbei spricht man von Infrastructure as a Service.

Ein Beispiel für Cloud-Services ist iCloud. Neben E-Mails, Kontakten, Notizen und Kalendereinträgen können Tabellen- und Textdokumente, sowie Präsentationen geöffnet und bearbeitet werden. Es reicht aus das Gerät mit einem Benutzerkonto in der Cloud anzumelden. Anschließend werden die verfügbaren Daten synchronisiert und die Programme nutzbar.

Datenaustausch weltweit in Echtzeit – Die Vorteile

Cloud-Services geben uns die Möglichkeit Daten nahezu live auf mehreren Geräten auszutauschen, ohne mit allen Geräten zur selben Zeit oder im selben Netzwerk aktiv zu sein. Neben einer Zeitersparnis ist man also auch örtlich nicht mehr gebunden, um auf dem neusten Stand zu sein. Bei vielen Cloud-Services können mehrere Nutzerkonten in einer Cloud verbunden werden. Mit dieser Option werden in einer Arbeitsgruppe ohne großen Aufwand Dateien untereinander ausgetauscht. Dadurch entsteht bei der Teamarbeit ein Zeitvorteil und die Effizienz steigt.

Cloud-Services – Was muss ich beachten?

Cloud-Services bringen auch einige Risiken mit sich. Daten, die in der Cloud gespeichert werden, liegen auf den Servern des jeweiligen Cloud-Service-Providers, das heißt auf Festplatten, die mit dem Internet verbunden sind. Wie gut diese vor Viren und Angriffen geschützt sind, kann der Nutzer aber nicht direkt überprüfen. Es empfiehlt sich daher den Anbieter der Cloud-Services sorgfältig auszuwählen und den Schaden bei Verlust oder Diebstahl der Daten durch Dritte abzuschätzen, bevor man Dokumente synchronisiert. Beispielsweise sensible Kundendaten sollten daher eher in einem geschlossenen Netzwerk synchronisiert werden.

Ein weiterer Faktor für die Sicherheit der Daten bei Cloud-Services ist das Passwort des Benutzerkontos. Dies sollte sich aus Groß- und Kleinschreibung, Sonderzeichen und Zahlen zusammensetzen. Dabei darf das Passwort auch nicht zu kurz ausfallen – es sollte mindestens acht Stellen haben.

Mobile Benutzer sollten vor Ihrer Reise überprüfen, ob eine sichere und stabile Internetverbindung besteht, da die Cloud-Services sonst unter Umständen nicht erreichbar sind und das Arbeiten unmöglich wird.

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